Mittwoch, 1. Februar 2012

Der andere Weg.

    Bei B.'s Feier:
Ich war zu der Zeit in B. verliebt. An diesem Abend küsste er mich zum ersten mal. Ich war sehr glücklich. Ich bekam in Rausch des Alkoholes mit, dass S. mit Robyn auf dem Bett lag und sie kuschelten. Ich setzte mich neben sie. Es waren noch viele andere in dem kleinen Zimmer. B's Zimmer. Robyn zog mich zu sich. Kurze Zeit lag ich dich an ihn gekuschelt doch ging schon kurz darauf wieder weg, weil ich B damit nicht wehtun wollte. S. und Robyn blieben so liegen...die ganze Nacht lang.
Das ist darauf passiert: Das hätte passieren können:
Robyn fragte S. den Tag darauf per Internet was sie davon hielt und wie ihre Gefühle ihm gegenüber sind. Sie behauptete, sie wäre nur betrunken gewesen und würde nichts von ihm wollen. Robyn fragt S. ob sie Gefühle für ihn hat und S. gesteht, dass sie sich in ihn verliebt hat.

Robyn war enttäuscht und vergaß diese Nacht schnell. Er verliebt sich bald neu. T. Sie schreibt ihm bei einer Feier in einer Sms, dass sie besoffen mit zwei Typen rumgeknutscht hat. Das brach ihm das Herz. Robyn trifft sich darauf sehr oft mit S. Irgendwann glaubt auch er Gefühle für sie zu haben. Er fragt sie ob sie eine Beziehung mit ihm möchte. Sie sagt ja. Robyn hätte niemals T. kennengelernt und sie hätte ihn niemals verletzen können.
Dann kam die Nacht, die alles veränderte. Robyn probierte es mit mir. Ich verliebte mich in ihn.    

 
In der Nacht wäre nichts zwischen ihm und mir passiert. Ich wäre neben B. eingeschlafen, mit dem ich zu diesem Zeitpunkt vllt sogar schon zusammen gewesen wäre. S. hätte neben Robyn geschlafen.
Darauf folgten Monate lange Streits, Flüsse aus Tränen, tausend gebrochene Herzen...
S. gestand sich in Robyn verliebt zu haben, doch er hatte keine Gefühle für sie...sondern für mich. Nun endlich bin ich in der glücklichsten Beziehung, die ich je geführt habe und wünsche mir, dass es nie aufhört...dieses Glück. Ich bin glücklich. S. nicht.
Ich wäre immer noch mt B. zusammen. Wir würden uns regelmäßig streiten, weil er und ich einfach zu emotional veranlagt sind. Ich wäre permanent unglücklich gewesen. S. hätte nichts mit meinem besten Freund J. angefangen, der ihr dann das Herz brach, weil er nichts für sie fühlte. Sie wäre glücklich gewesen. Ich nicht.

Im Grunde ist es also doch so, dass ich S. sehr viel schulde. Ich schulde ihr mein derzeitiges glückliches Dasein, ich schulde ihr das leidenschaftliche und liebevolle Herz an meiner Seite, dass sie genauso verdient hätte. Ich schule ihr mein Leben. DANKE S.!

L♥VE

Samstag, 28. Januar 2012

The story of hope and tears, love and fears.

Während ich mir verschiedene Blogs durchlese, Geschichten von Herzschmerz und Tränen, muss ich an unseren Anfang denken.
Ich kannte dich kaum, obwohl ich dich jeden Tag gesehen habe. Du hattest viele Mädchen, immer andere. Alle waren sie sehr hübsch. Du hast mich auf Feiern ab und zu angeflirtet. Ich hab es nicht ernst genommen, weil ich mir sicher war du würdest es bei jedem anderen Mädchen auch so machen und so war es ja auch. Dann hattest du eine Freundin. Ständig hasts du von ihr geschwärmt. Blonde lange Haare und sie spielte auch Unihockey, der Sport für den du lebst.
Drei Wochen später sah ich dich das einzige mal weinen. Sie hatte dich betrogen.
Dann kam jener abend. Ich kann mich an jede einzelheit erinnern: Du neben mir auch der Couch, dein Arm um mich geschlungen und deine Hand streichelnd auf meinem Bauch. Deine Lippen, die vergeblich versuchten mich zu küssen. Meine schüchternen Berührungen während alle anderen schliefen. Für mich war so etwas das erste mal - für dich nicht.
Ich war noch nie so durcheinander. Am nächsten Tag strahlte ich durchweg und dennoch machte ich mir keine großen Hoffnungen. Ich war am Ende doch auch nur eine von vielen. In spätestens einem Monat müsstest du mich vergessen haben. Und dennoch - ich vergaß dich nie.
Ich glaube du hast mich damals nur als so besonders empfunden, weil ich mich nie auf ein Treffen mit dir eingelassen hatte und ich mich von dir küssen lief, weil ich mich nicht verarsch lassen wollte. Ich denke und hast es unbewusst zu einem Ziel gemacht, mich rumzukriegen, Ich weiß ich nicht...
Die Monate des ewigen hin und her brachten mich zum Rande des Erträglichen.
Ich wusste nicht, dass sie auch Gefühle für dich hatte. Selbst Schuld eigentlich, denn auch sie hast du berührt. Jetzt konnte ich mich noch weniger auf dich einlassen. Einer Freundin den Typen wegnehmen? Für mich unvorstellbar. Doch ich konnte nicht ohne dich leben. Kein Tag an dem ich mir nicht vorstellte dich neben mir zu haben, dein Gesicht streicheln zu können, dich mit küssen zu überschwemmen. Wochenlanges Anschweigen obwohl ich dich jeden Tag sah. Deine Blicke ertragen zu müssen, die mir ein Herzflattern verursachten das es schmerzte.
Mir war klar, dass ich nicht mehr ohne dich konnte, lieber würde ich sterben. Darum ließ ich mich zu einem Treffen mit dir überreden. Zahlreiche Küsse wurden verschenkt und ich war lange nicht mehr so glücklich.
Das letzte was jetzt zu sagen ist und was ich dir glaube ich auch nie so richtig gesagt habe:

 DANKE!